Geschichte und Entwicklung
| Als sich am 12. Dezember 1952 acht Persönlichkeiten aus Politik, Verwaltung und Kultur trafen, um den Emsländischen Heimatbund ins Leben zu rufen, war dies der Auftakt zu einem bemerkenswerten Kapitel regionalen kulturellen Lebens. Zwar war auch diese Gründung, wie so vieles im damaligen „Armenhaus Emsland“, eine reichlich verspätete, doch sollte sich bald zeigen, dass der Heimatbund an den vielfältigen Bestrebungen, durch eine Gesamterschließung das Emsland in eine bessere Zukunft zu führen, Anteil zu nehmen wusste. Dabei war gerade das Aufgabenfeld des neu gegründeten Vereins durchaus schwierig. Er war es schließlich, der mit darauf Acht geben sollte, dass mit dem neuen Profil, das die Region gewinnen musste, die Individualität und Identität nicht unwiederbringlich verloren gingen. Bereits im ersten Jahr seines Bestehens gelang es dem Emsländischen Heimatverein das geeignete Mittel zu finden, um sich und seine Anliegen nachhaltig bei den Emsländern und den Freunden dieser Region zu verankern: das „Jahrbuch“ bis heute sind mehr als 55 Bände erschienen. Aus der Jahrbuchredaktion und der Möglichkeit des Schriftenaustausches ergaben sich schon frühzeitig die Notwendigkeit und die Möglichkeit, eine Bibliothek aufzubauen, in der vorwiegend regionales Schrifttum gesammelt wird. Seit Anfang der 1970er Jahre ist der Heimatbund Träger des Emslandmuseums Schloss Clemenswerth, also des kulturgeschichtlich und touristisch bedeutendsten Museums unserer Region. Die Geschäftsstelle des Heimatbundes ist zudem gleichzeitig tätig für die im Jahre 1979 neu gegründete Emsländische Landschaft für die Landkreise Emsland und Grafschaft Bentheim. Schließlich trägt die Eigenschaft als Dachverband für mehr als 60 Vereine mit weit über 12.000 Mitgliedern dazu bei, dass der Heimatbund mitten im kulturellen Leben des Emslandes steht. |
Zur vertiefenden Lektüre dient die nachfolgende Aufstellung, in der eine Auswahl neuerer Literatur über den Emsländischen Heimatbund aufgelistet ist:
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Emsländischer Heimatbund e.V