„Auf den Spuren der Tödden“
Das südliche Emsland ist die Heimatregion der "Tödden", jener sagenumwobenen Wanderhändler, die einst das westfälische Leinen und andere Handelsgüter in alle Welt verbreiteten.
Zahlreiche Einwohner von Freren, Beesten, Schapen und den benachbarten münsterländischen Dörfern waren im 18. Jahrhundert im Wanderhandel aktiv. Manche von ihnen stiegen zu sagenhaftem Reichtum auf und gründeten Textilfirmen von Weltrang wie C&A Brenninkmeyer oder Vroom & Dreesmann in den Niederlanden. Bereits im 19. Jahrhundert ging die Bedeutung des Wanderhandels stark zurück. Spuren aus der Geschichte der Tödden findet man jedoch bis heute an vielen historischen Orten im Emsland.
Die "Spurensuche", die der Emsländische Heimatbund gemeinsam mit dem Emslandmuseum Lingen und den Heimatvereinen organisierte, begann am letzten erhaltenen Töddenhaus in Beesten und führte dann weiter zu den zahlreichen früheren Kaufmannshäusern in Schapen. Ziel war dort eine Ausstellung im alten Pfarrhaus, die einen Einblick in die Geschichte des Töddenhandels vermittelte.
Zahlreiche Einwohner von Freren, Beesten, Schapen und den benachbarten münsterländischen Dörfern waren im 18. Jahrhundert im Wanderhandel aktiv. Manche von ihnen stiegen zu sagenhaftem Reichtum auf und gründeten Textilfirmen von Weltrang wie C&A Brenninkmeyer oder Vroom & Dreesmann in den Niederlanden. Bereits im 19. Jahrhundert ging die Bedeutung des Wanderhandels stark zurück. Spuren aus der Geschichte der Tödden findet man jedoch bis heute an vielen historischen Orten im Emsland.
Die "Spurensuche", die der Emsländische Heimatbund gemeinsam mit dem Emslandmuseum Lingen und den Heimatvereinen organisierte, begann am letzten erhaltenen Töddenhaus in Beesten und führte dann weiter zu den zahlreichen früheren Kaufmannshäusern in Schapen. Ziel war dort eine Ausstellung im alten Pfarrhaus, die einen Einblick in die Geschichte des Töddenhandels vermittelte.
An einem historischen Originalschauplatz wurde auch die Mittagspause eingelegt: im Mühlencafé© der Autmaringschen Mühle in Schapen. Der Bau dieser Mühle wurde der Sage nach vom Tödden Vaalmann mit dem Geld bezahlt, das er durch Schmuggel von Textilien in der Franzosenzeit erworben hatte. Sein Reichtum soll damals so immens gewesen sein, dass Vaalmann die Flügel der Mühle vergolden ließ - seine Nachfahren jedoch starben im Armenhaus.
Weiter führte die Fahrt unter der Leitung von Herrn Dr. Andreas Eiynck, Emslandmuseum Lingen, in das benachbarte Töddendorf Hopsten. Dort führte ein Rundgang entlang der alten Kaufmannshäuser zum Haus Nyland, dem geschichtsträchtigen Stammhaus der reichen Töddenfamilie Pogge. Viele Stücke in dem museal eingerichteten Gebäude stammen noch aus der Töddenzeit.
Den Abschluss der Fahrt bildete ein Besuch im früheren Töddenhaus Pott-Holtmann in Freren. Diese alteingesessene Kaufmannsfamilie stellte ihren Betrieb im 19. Jahrhundert vom Wanderhandel auf eine Bettfedernfabrik um, die als Bettfedernreinigung bis heute besteht. Damals richtete die Familie in ihrem Stammhaus am Marktplatz in Freren ein Traditionszimmer mit Familienporträts und vielen Erinnerungsstücken ein, das bis heute die Beteiligung der Frerener Kaufleute am Töddenhandel dokumentiert.
Weiter führte die Fahrt unter der Leitung von Herrn Dr. Andreas Eiynck, Emslandmuseum Lingen, in das benachbarte Töddendorf Hopsten. Dort führte ein Rundgang entlang der alten Kaufmannshäuser zum Haus Nyland, dem geschichtsträchtigen Stammhaus der reichen Töddenfamilie Pogge. Viele Stücke in dem museal eingerichteten Gebäude stammen noch aus der Töddenzeit.
Den Abschluss der Fahrt bildete ein Besuch im früheren Töddenhaus Pott-Holtmann in Freren. Diese alteingesessene Kaufmannsfamilie stellte ihren Betrieb im 19. Jahrhundert vom Wanderhandel auf eine Bettfedernfabrik um, die als Bettfedernreinigung bis heute besteht. Damals richtete die Familie in ihrem Stammhaus am Marktplatz in Freren ein Traditionszimmer mit Familienporträts und vielen Erinnerungsstücken ein, das bis heute die Beteiligung der Frerener Kaufleute am Töddenhandel dokumentiert.
Emsländischer Heimatbund e.V