Fachtagung zur Regionalgeschichte
14. Fachtagung zur emsländischen Heimat- und Regionalgeschichte
„Die 1960er Jahre im Emsland - so nah und doch so fern“
Die 1960er Jahre sind bereits Geschichte. An sie erinnern wir uns mit den unterschiedlichsten Vorzeichen. Die Not der Nachkriegszeit war (fast) überall behoben, die deutsche Gesellschaft präsentierte sich als „Moderne“, die „Geglückte Demokratie“ hatte ihre vielleicht beste Zeit. „1968“ steht als Chiffre für demokratischen Protest und jugendliches Aufbegehren gegen vielerlei Autoritäten.
Auch ländliche Regionen wie das Emsland wurden von dieser Modernisierung erfasst. Hier änderte sich vieles später und langsamer. Aber es änderte sich auch. Gerade in den 1960er Jahren wurde der ländliche Raum von einem „Modernisierungsschub“ erfasst, der unter anderem durch die zunehmende Motorisierung und die starke Verbreitung des Fernsehens die Stadt-Land-Unterschiede mehr und mehr einebnete.
Wie die Dokumentation dieser Zeit als Aufgabe von Heimatvereinen gelingen kann, wurde auf dieser Fachtagung, die am 13. März 2010 in der Historisch-Ökologischen Bildungsstätte in Papenburg in Zusammenarbeit mit dem Emsländischen Heimatbund e. V. und dem Kreisarchiv Emsland stattfand, aus verschiedenen Perspektiven erörtern.
Nach einem einleitenden Vortrag von Hermann Vincke (Radio- und Fernsehjournalist, Bremen), zu der Zeit zeitweilig Chefredakteur der Ems-Zeitung, wurde konkret aufgezeigt, was die (Alltags-)Kultur jener Jahre geprägt hat und wie sie dokumentiert werden kann, welche archivalischen Quellen und Medien die Entwicklung der Zeit beschreiben und welchen Beitrag auch Methoden der „Oral History“ dabei leisten können.
„Die 1960er Jahre im Emsland - so nah und doch so fern“
Die 1960er Jahre sind bereits Geschichte. An sie erinnern wir uns mit den unterschiedlichsten Vorzeichen. Die Not der Nachkriegszeit war (fast) überall behoben, die deutsche Gesellschaft präsentierte sich als „Moderne“, die „Geglückte Demokratie“ hatte ihre vielleicht beste Zeit. „1968“ steht als Chiffre für demokratischen Protest und jugendliches Aufbegehren gegen vielerlei Autoritäten.
Auch ländliche Regionen wie das Emsland wurden von dieser Modernisierung erfasst. Hier änderte sich vieles später und langsamer. Aber es änderte sich auch. Gerade in den 1960er Jahren wurde der ländliche Raum von einem „Modernisierungsschub“ erfasst, der unter anderem durch die zunehmende Motorisierung und die starke Verbreitung des Fernsehens die Stadt-Land-Unterschiede mehr und mehr einebnete.
Wie die Dokumentation dieser Zeit als Aufgabe von Heimatvereinen gelingen kann, wurde auf dieser Fachtagung, die am 13. März 2010 in der Historisch-Ökologischen Bildungsstätte in Papenburg in Zusammenarbeit mit dem Emsländischen Heimatbund e. V. und dem Kreisarchiv Emsland stattfand, aus verschiedenen Perspektiven erörtern.
Nach einem einleitenden Vortrag von Hermann Vincke (Radio- und Fernsehjournalist, Bremen), zu der Zeit zeitweilig Chefredakteur der Ems-Zeitung, wurde konkret aufgezeigt, was die (Alltags-)Kultur jener Jahre geprägt hat und wie sie dokumentiert werden kann, welche archivalischen Quellen und Medien die Entwicklung der Zeit beschreiben und welchen Beitrag auch Methoden der „Oral History“ dabei leisten können.
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Emsländischer Heimatbund e.V
