Naturgartenwettbewerb
Familie Reker, Lingen (Foto: Richard Heskamp, Lingen)
Anfang August dieses Jahres soll eine Bewertung der teilnehmenden Gärten durch eine aus Fachleuten bestehende Jury erfolgen und die „besten“ Gärten prämiert werden. Anmeldungen für diesen Wettbewerb werden ab sofort unter der unten aufgeführten Adresse angenommen. An den bisherigen Wettbewerben nahmen regelmäßig mehr als siebzig Gartenbesitzer teil. In einer Abschlussveranstaltung auf Schloss Clemenswerth werden die Siegergärten in einer Powerpoint-Präsentation vorgestellt und entsprechend prämiert.
Was ist ein Naturgarten, um den es in diesem Wettbewerb ausschließlich geht?
Ein „Naturgarten“, den man vielleicht auch mit „naturnah angelegt“ bezeichnen könnte, ist ein Lebensraum für Pflanzen und Tiere, bei dessen Anlegung und Pflege der Gedanke des Umwelt- und Naturschutzes weitaus stärker berücksichtigt wird, als dies im „herkömmlichen Garten“ der Fall ist. In einem naturnah angelegten Garten geht es also darum, der natürlichen Situation in freier Natur mit der Anlage von Lebensräumen, sogenannten Kleinbiotopen, möglichst so nahe zu kommen, dass dieser Garten auch von vielen Tierarten als neuer Lebensraum angenommen wird. Es werden also gezielt und kreativ Lebensräume für die Pflanzen- und Tierwelt angelegt, die in der intensiv genutzten Kulturlandschaft in ihrem Bestand bedroht sind. Hierbei ist der Naturschutzgedanke eng mit einer Verbesserung des Wohnumfeldes und der Lebensqualität der Menschen im besiedelten Bereich verknüpft.
Als wünschenswerte Bestandteile eines Naturgartens lassen sich hierbei exemplarisch „heimische“, also ortsypische Bäume, Sträucher (Wildgehölze, Wildhecken etc.) und krautartige Pflanzen (Stauden) nennen. Ein artenreiches Angebot an nektarreichen Blumen, samentragenden Wildgräsern und beerentragenden Laubgehölzen ermöglicht es den Tieren hierbei, im Frühjahr Nist- und Brutmöglichkeiten und auch im Winter ausreichende Nahrung zu finden. Im Garten sollten deshalb zu allen Jahreszeiten nektarreiche Blumen blühen. Das Laub bleibt hierbei im Herbst unter den Büschen und Bäumen liegen. Kleinbiotope wie Wasserteiche, Steinhaufen, Trockenmauern, Baumstümpfe, Baumstubben und Nist- und Bruthilfen wie Nistkästen, Todholzhaufen, Reiserzaun, „Benjes-Hecke“, Bienenbretter und Fledermauskästen erleichtern den Tieren ihr Brut- und Aufzuchtsgeschäft. Die Beobachtungsmöglichkeiten für den Naturgarten-Freund sind vielfältig und entschädigen ihn dadurch für so manche Stunde Arbeit.
Eine Bodenbedeckung durch Mulch (also kein offener Boden), Fassadenbegrünung, Rankgewächse an Pergolen und eine Dachbepflanzung als Ökodach gehören in einen Naturgarten ebenso, wie eine Mehrkammer-Kompostanlage und eine Regenwassertonne. Weiterhin sind Wälle, Anhöhen, Mulden, Trockenzonen, Feuchtzonen, Sonnen- und Schattenbereiche auf der einen Seite ausgezeichnete Gestaltungsmöglichkeiten und schaffen auf der anderen Seite die Bedingungen, die in einen abwechslungs- und artenreichen Naturgarten hineingehören. Nicht zu den Naturgärten zählen Blumengärten, Gemüsegärten und historische Gärten, deren Teilnahme an diesem Wettbewerb somit nicht möglich ist.
Der emsländische Heimatbund e.V. als Förderer moderner Heimatpflege, der sich satzungsgemäß u.a. dem Naturschutz und der Landschaftspflege verschrieben hat, möchte durch die erneute Auslobung dieses regionalen Wettbewerbes die Aktivitäten vor Ort und in den örtlichen Heimatvereinen unterstützen resp. ergänzen und somit nachhaltig einen Beitrag zum aktiven Naturschutz leisten.
Wer einen Naturgarten im Emsland als Eigentümer, Mieter, Pächter oder Nutzungsberechtigter besitzt, kann sich ab sofort bis zum 30.07.10 beim Emsländischen Heimatbund e.V., Schloss Clemenswerth, 49751 Sögel für eine Teilnahme an diesem Wettbewerb anmelden. Diese Anmeldung kann auch telefonisch (05952-93 23 20, Ansprechpartner: Herr Pund), per Fax (05952- 93 23 40) oder E-Mail (info@ehb-emsland.de) unter Angabe der genauen Adresse erfolgen. Weitere Infos über den Wettbewerb können auch über die Homepage des EHB unter www.ehb-emsland.de (Bereich Aufgaben/Gartenwettbewerbe) abgerufen werden. Die Durchführung des Wettbewerbes erfolgt mit finanzieller Unterstützung der Niedersächsischen Bingostiftung für Umwelt- und Entwicklungszusammenarbeit. Ein Fernsehbericht über den Wettbewerb unter Präsentation der „Siegergärten“ wird in der Sendung „BINGO! Die Umweltlotterie“ auf NDR3 erfolgen.
Was ist ein Naturgarten, um den es in diesem Wettbewerb ausschließlich geht?
Ein „Naturgarten“, den man vielleicht auch mit „naturnah angelegt“ bezeichnen könnte, ist ein Lebensraum für Pflanzen und Tiere, bei dessen Anlegung und Pflege der Gedanke des Umwelt- und Naturschutzes weitaus stärker berücksichtigt wird, als dies im „herkömmlichen Garten“ der Fall ist. In einem naturnah angelegten Garten geht es also darum, der natürlichen Situation in freier Natur mit der Anlage von Lebensräumen, sogenannten Kleinbiotopen, möglichst so nahe zu kommen, dass dieser Garten auch von vielen Tierarten als neuer Lebensraum angenommen wird. Es werden also gezielt und kreativ Lebensräume für die Pflanzen- und Tierwelt angelegt, die in der intensiv genutzten Kulturlandschaft in ihrem Bestand bedroht sind. Hierbei ist der Naturschutzgedanke eng mit einer Verbesserung des Wohnumfeldes und der Lebensqualität der Menschen im besiedelten Bereich verknüpft.
Als wünschenswerte Bestandteile eines Naturgartens lassen sich hierbei exemplarisch „heimische“, also ortsypische Bäume, Sträucher (Wildgehölze, Wildhecken etc.) und krautartige Pflanzen (Stauden) nennen. Ein artenreiches Angebot an nektarreichen Blumen, samentragenden Wildgräsern und beerentragenden Laubgehölzen ermöglicht es den Tieren hierbei, im Frühjahr Nist- und Brutmöglichkeiten und auch im Winter ausreichende Nahrung zu finden. Im Garten sollten deshalb zu allen Jahreszeiten nektarreiche Blumen blühen. Das Laub bleibt hierbei im Herbst unter den Büschen und Bäumen liegen. Kleinbiotope wie Wasserteiche, Steinhaufen, Trockenmauern, Baumstümpfe, Baumstubben und Nist- und Bruthilfen wie Nistkästen, Todholzhaufen, Reiserzaun, „Benjes-Hecke“, Bienenbretter und Fledermauskästen erleichtern den Tieren ihr Brut- und Aufzuchtsgeschäft. Die Beobachtungsmöglichkeiten für den Naturgarten-Freund sind vielfältig und entschädigen ihn dadurch für so manche Stunde Arbeit.
Eine Bodenbedeckung durch Mulch (also kein offener Boden), Fassadenbegrünung, Rankgewächse an Pergolen und eine Dachbepflanzung als Ökodach gehören in einen Naturgarten ebenso, wie eine Mehrkammer-Kompostanlage und eine Regenwassertonne. Weiterhin sind Wälle, Anhöhen, Mulden, Trockenzonen, Feuchtzonen, Sonnen- und Schattenbereiche auf der einen Seite ausgezeichnete Gestaltungsmöglichkeiten und schaffen auf der anderen Seite die Bedingungen, die in einen abwechslungs- und artenreichen Naturgarten hineingehören. Nicht zu den Naturgärten zählen Blumengärten, Gemüsegärten und historische Gärten, deren Teilnahme an diesem Wettbewerb somit nicht möglich ist.
Der emsländische Heimatbund e.V. als Förderer moderner Heimatpflege, der sich satzungsgemäß u.a. dem Naturschutz und der Landschaftspflege verschrieben hat, möchte durch die erneute Auslobung dieses regionalen Wettbewerbes die Aktivitäten vor Ort und in den örtlichen Heimatvereinen unterstützen resp. ergänzen und somit nachhaltig einen Beitrag zum aktiven Naturschutz leisten.
Wer einen Naturgarten im Emsland als Eigentümer, Mieter, Pächter oder Nutzungsberechtigter besitzt, kann sich ab sofort bis zum 30.07.10 beim Emsländischen Heimatbund e.V., Schloss Clemenswerth, 49751 Sögel für eine Teilnahme an diesem Wettbewerb anmelden. Diese Anmeldung kann auch telefonisch (05952-93 23 20, Ansprechpartner: Herr Pund), per Fax (05952- 93 23 40) oder E-Mail (info@ehb-emsland.de) unter Angabe der genauen Adresse erfolgen. Weitere Infos über den Wettbewerb können auch über die Homepage des EHB unter www.ehb-emsland.de (Bereich Aufgaben/Gartenwettbewerbe) abgerufen werden. Die Durchführung des Wettbewerbes erfolgt mit finanzieller Unterstützung der Niedersächsischen Bingostiftung für Umwelt- und Entwicklungszusammenarbeit. Ein Fernsehbericht über den Wettbewerb unter Präsentation der „Siegergärten“ wird in der Sendung „BINGO! Die Umweltlotterie“ auf NDR3 erfolgen.
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Emsländischer Heimatbund e.V
