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Neues aus unserer Bibliothek!

Neues aus der Bibliothek des EHB! 📚📖

Diese Publikation findet ihr nun auch in der Bibliothek:

➡ Peter Sieve: Die Register der Personenschatzung der Ämter Cloppenburg und Vechta von 1665
Zu den zahlreichen Sondersteuern, die nach dem Ende des Dreißigjährigen Krieges im Fürstbistum Münster erhoben wurden, gehörte die Personenschatzung vom April 1665. Mit Ausnahme der Adeligen, der Geistlichen, der Beamten und der Armen wurden dazu alle Einwohner des Hochstifts, die das zwölfte Lebensjahr vollendet hatten, herangezogen, wobei die Steuersätze nach den Vermögensverhältnissen gestaffelt waren. Für die Ämter Cloppenburg und Vechta sind die betreffenden Steuerregister vollständig überliefert. Insbesondere die Register der fünf Gerichtsbezirke des Amtes Cloppenburg sind sehr aufschlussreich, weil darin sämtliche Familienmitglieder einschließlich der minderjährigen Kinder mit Altersangaben aufgelistet sind. Die Register der vier Gerichtsbezirke des Amtes Vechta sind zwar lückenhafter, aber dafür liegen hier zusätzliche Verzeichnisse aller Haushaltsvorstände vom März 1665 vor, in denen nicht nur die Grundbesitzer, sondern auch die Heuerleute namentlich aufgeführt sind. Insgesamt sind somit Angaben zu 14.220 Personen jeden Alters erfasst. Der vorliegende Band enthält den vollständigen Wortlaut der Register und macht das gesamte Namenmaterial durch einen Index zugänglich. Der zeitgeschichtliche Kontext wird in der Einleitung erläutert. Dort finden sich außerdem ausführliche Angaben über die mit der Steuererhebung beauftragten Juristen sowie über die ältesten Kirchenbücher des heutigen Oldenburger Münsterlandes. (Verlagsinformation)

➡ Rhena Stürmer: Jenseits des Bolschewismus: Lebenswege Weimarer Linkskommunisten zwischen den Systemen des 20. Jahrhunderts
Kollektivbiografie über vier maßgebliche Repräsentanten des deutschen Linkskommunismus, die mit ihrer revolutionär-demokratischen Haltung die politischen Systeme ihrer Gegenwart herausforderten. Im Spannungsfeld zwischen sozialer Utopie und politischer Praxis prägten Karl Schröder, Alexander Schwab, Bernhard Reichenbach und Adam Scharrer die linkskommunistische Bewegung der frühen Weimarer Republik entscheidend. Sie grenzten sich ab von den übrigen Strömungen der politischen Linken ihrer Zeit, insbesondere dem sowjetischen Modell, und verteidigten das Räteprinzip als Ideal einer demokratisch verfassten kommunistischen Wirtschaft und Gesellschaft. Nach dem Scheitern der von ihnen gegründeten Kommunistischen Arbeiterpartei Deutschlands fanden sie immer neue Formen des politischen Wirkens und der radikalen Gesellschaftskritik auch jenseits der Parteipolitik - etwa in der Literatur, der Bildung oder im Journalismus. Die kollektivbiografische Studie untersucht die Entwicklung ihrer Weltanschauung vom Kaiserreich bis in die 1970er Jahre und veranschaulicht die Wechselwirkungen zwischen den individuellen Lebensläufen und den großen politischen und sozialen Umbrüchen des 20. Jahrhunderts in Deutschland, der Sowjetunion und Großbritannien. Das Buch bietet einen akteursbezogenen Einblick in den Wandel der Arbeiterbewegung jenseits der großen Parteien und liefert einen Beitrag zur Geschichte der politischen Ideen des 20. Jahrhunderts. (Verlagsinformation)

➡ Olaf Wolkenhauer und Hannes Frahm: Konversationshandbuch Plattdüütsch: Tru Di wat, snack Platt!
Plattdeutsch, eine Sprache, die Zugehörigkeit zur Norddeutschen Landschaft und Mentalität gewährleistet. Dabei sein, mittendrin im norddeutschen Leben und in der Sprache, das kann man mit diesem Konversationshandbuch Plattdüütsch. Es verhilft dazu, die plattdeutsche Sprache informell und umgangssprachlich zu verstehen und zu sprechen – so, wie sie von Muttersprachlern gesprochen wird. Mit den Formulierungen und Redewendungen werden eine Vielzahl von Alltagsthemen abgedeckt. Formulierungshilfen und Tipps zu verschiedenen Themen der zwischenmenschlichen Kommunikation helfen, Sachverhalte klar darzustellen, zu bewerten und zu kommentieren, sodass man seine Meinungen äußern und seine Gefühle ausdrücken kann. Mit diesem Handbuch kommt der Leser leicht ins Gespräch und kann auch in Briefen und E-Mails seine Bedürfnisse ausdrücken. Mit den hier ausgesuchten Satzbausteinen, teils Wortansätze und teils vollständige Sätze, kann man Gespräche situativ nach eigenen Wünschen und Gegebenheiten gestalten, und hat somit ein Gerüst für eine individuelle Kommunikation, die auch in Sozialen Medien genutzt werden kann. (Verlagsinformation)